Alternativen zum Augenlasern: Was möglich ist, wenn Augenlaser-Verfahren an ihre Grenzen stoßen
5 Monaten Victor Derhartunian
Augenlasern ist nicht immer möglich – aber das ist kein Grund zur Sorge. Wer nicht für LASIK oder ReLEx SMILE geeignet ist, hat heute starke Alternativen: etwa moderne Linsenimplantate wie die EVO Visian ICL oder einen Linsentausch mit Multifokallinsen. In diesem Beitrag zeigen wir, wann das Augenlasern an seine Grenzen stößt – und welche Optionen Ihnen dann offenstehen.
Wann ist eine Alternative zum Augenlasern sinnvoll?
Das Augenlasern gilt als bewährte und schonende Methode, um Fehlsichtigkeit dauerhaft zu korrigieren. Moderne Verfahren wie Femto-LASIK, ReLEx SMILE oder PRK ermöglichen präzise Ergebnisse – oft sogar völlig schmerzfrei. Doch nicht jeder ist für eine Augenlaser-Behandlung geeignet. In bestimmten Fällen stoßen diese Verfahren an ihre medizinischen Grenzen.
Grenzen moderner Augenlaser-Verfahren wie LASIK oder ReLEx SMILE
Ob LASIK, LASEK oder ReLEx SMILE: Alle Verfahren setzen voraus, dass die Hornhaut dick genug ist, um im Rahmen des Eingriffs einen Teil des Hornhautgewebes mit dem Excimer-Laser abzutragen. Bei einer dünnen Hornhaut, Hornhautverkrümmung in bestimmten Ausprägungen oder einer instabilen Hornhautstruktur (z. B. bei Keratokonus) kommt ein Augenlasern oft nicht infrage.
Auch bei sehr starker Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder ausgeprägter Alterssichtigkeit stößt die refraktive Chirurgie mit dem Laser an ihre Grenzen. Gleiches gilt für Menschen mit chronisch trockenen Augen oder nach bestimmten Augenoperationen wie beim grauen Star.
In solchen Fällen kann eine Alternative zum Augenlasern sinnvoller und sicherer sein – zum Beispiel durch implantierbare Kontaktlinsen (ICL) oder einen Linsentausch mit modernen Kunstlinsen.
Die Linsenchirurgie: Präzise Alternative zum Augenlasern
Wenn die Augenlaser-Verfahren wie LASIK oder ReLEx SMILE medizinisch nicht möglich oder nicht gewünscht sind, bietet die moderne Linsenchirurgie eine sichere und effektive Alternative. Sie eignet sich besonders bei starker Fehlsichtigkeit, dünner Hornhaut oder wenn eine reversible Korrektur (zumindest bei ICL) bevorzugt wird.
Was passiert beim Linsentausch?
Beim Linsentausch wird die natürliche Augenlinse durch eine individuell angepasste Kunstlinse ersetzt – ähnlich wie bei der Operation am Grauen Star. Dieses Verfahren eignet sich vor allem bei Alterssichtigkeit, bei starker Weitsichtigkeit oder wenn die eigene Linse altersbedingt bereits an Transparenz verliert. Moderne Multifokallinsenkönnen dabei sogar mehrere Sehstärken gleichzeitig ausgleichen – also z. B. sowohl Nah- als auch Fernsicht.
Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung mit Augentropfen, ist in der Regel schmerzfrei und wird pro Auge einzeln durchgeführt. Meist ist die volle Sehschärfe schon wenige Tage nach der Operation erreicht. Nachkontrollen stellen sicher, dass sich das Auge optimal an die neue Linse anpasst.
EVO Vision ICL – die implantierbare Kontaktlinse für klare Sicht
Die EVO Visian ICL ist eine besonders elegante Lösung für Menschen mit starker Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeitoder Hornhautverkrümmung, bei denen das Augenlasern nicht infrage kommt. Die ICL wird als Zusatzlinse zwischen Iris und natürlicher Linse implantiert – ohne dabei Gewebe an der Hornhautoberfläche zu entfernen.
Vorteil: Die ICL-Linsen sind reversibel – sie können bei Bedarf wieder entfernt oder ersetzt werden. Außerdem bleibt die natürliche Augenlinse erhalten, was diesen Eingriff zu einer besonders schonenden Alternative zum Augenlasernmacht. Viele Patient:innen berichten über eine beeindruckende Verbesserung der Sehschärfe – oft sogar besser als mit Brille oder Kontaktlinsen.
Unterschiede zwischen Linsenimplantation und Augenlasern
Die größten Unterschiede liegen im Prinzip der Behandlungsmethode:
Während beim Augenlasern (z. B. mit FemtoLaser) Gewebe der Hornhaut abgetragen wird, bleibt bei der Linsenimplantation die Struktur des Auges vollständig erhalten. Das macht Verfahren wie die EVO ICL besonders geeignet bei sensibler Hornhaut, trockenen Augen oder sehr hoher Fehlsichtigkeit.
Auch ist die Linsenimplantation oft eine Option, wenn eine Laserbehandlung aus medizinischen Gründen nicht durchgeführt werden kann – etwa nach früheren Augen-OPs, bei instabilem Hornhautepithel oder als Ergänzung zur klassischen Refraktiven Chirurgie.
Für wen ist die Linsen-OP besser geeignet als LASIK oder ReLEx SMILE?
Eine Linsenimplantation oder ein Linsentausch kann die bessere Wahl sein, wenn:
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die Hornhaut zu dünn ist für eine sichere Laserbehandlung
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eine sehr hohe Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit vorliegt
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zusätzlich eine Hornhautverkrümmung in komplexer Ausprägung besteht
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das Hornhautepithel instabil oder vorgeschädigt ist
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chronisch trockene Augen ein Augenlasern erschweren
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eine Alterssichtigkeit oder ein beginnender grauer Star vorliegt
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eine reversible Lösung bevorzugt wird (z. B. mit ICL-Linsen)
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bereits frühere Augeneingriffe oder Komplikationen an der Hornhautoberfläche dokumentiert sind
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das Ziel eine besonders präzise Korrektur mit langfristiger Sehschärfe ist
Konventionelle Sehkorrektur: Wenn der Laser (noch) nicht in Frage kommt
Nicht jeder möchte sich sofort für einen Augenlaser-Eingriff oder eine Linsenimplantation entscheiden. Gerade in jungen Jahren oder bei unstabiler Sehstärke sind klassische Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen oft die erste Wahl – und das aus gutem Grund.
Brillen oder Kontaktlinsen – bewährte Methoden mit Grenzen
Brillen sind unkompliziert, risikoarm und lassen sich problemlos anpassen. Sie eignen sich besonders für Alltag und Büro, bei geringer bis mittlerer Fehlsichtigkeit. Dennoch haben sie Einschränkungen: bei sportlicher Aktivität, wechselnden Lichtverhältnissen oder beim Arbeiten am PC kann eine Brille stören.
Kontaktlinsen bieten mehr Bewegungsfreiheit und ein größeres Sehfeld. Doch auch hier gibt es Grenzen:
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Trockene oder empfindliche Augen reagieren oft gereizt auf längeres Tragen
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Hygiene ist entscheidend – sonst drohen Infektionen oder Entzündungen
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Linsen sind nicht für jede Hornhautform oder Augenerkrankung geeignet
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Sie korrigieren keine Alterssichtigkeit oder fortgeschrittene Linsentrübung
Auch wenn Brille oder Kontaktlinsen eine zuverlässige Lösung sein können, bieten sie keinen dauerhaften Ersatz für eine medizinische Korrektur – weder durch Laser noch durch Linse.
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